To-Do-Listen
(oder: Wie ich im Februar noch bei Verstand bin)

Seitdem ich Lehrerin bin, ist die Zeit zwischen den Weihnachts- und Osterferien immer die anstrengendste gewesen. Aus den Weihnachtsferien komme ich nach Familiengedöns, Silvesterkrachern und Korrekturstapeln eher weniger erholt zurück – und danach wartet eine Zeit, in der man Zeugnisse schreiben muss, viele Klassenfahrten laufen, alle vom Winter übersättigt sind und die Konflikte der Schüler GZSZ-artige Züge bekommen. Es ist viel. (Nicht umsonst ist dies hier ein recht klassisches Lehrer-Meme.)

Was mir bei der Bewältigung extrem hilft, ist eine gut geführte To-Do-Liste. Mein Lehrerkalender ist mein externes Gehirn und absolut unersetzbar. Wobei ich nach Ablauf eines Halbjahres sehr froh bin, dass mein Gehirn nicht derart in den Schulrucksack gepfeffert wird – der Kalender weist schon einige Risse und Knicke auf. Zettel fallen heraus oder schauen heraus, Notizen in allen möglichen Farben überlagern einander, verschiedene Menschen haben mir auf verschiedenen Seiten wichtige Telefonnummern notiert…

In den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass mir eine wöchentliche To-Do-Liste helfen würde, dem Aufgabenwust im Kopf noch etwas besser Herr zu werden. Je mehr ich einfach aufschreibe, umso weniger jongliere ich im Kopf. Außerdem kriege ich durch das Abhaken der Kästchen jedes Mal einen kleinen Belohnungs-Kick, der nicht zu unterschätzen ist.

Die erste habe ich mir noch per Hand gemacht. Nachdem ich jedoch aktuell so häufig schöne Arbeitsblätter für meine Schüler erstelle, ist es nur fair, dass ich mir auch eine To-Do-Vorlage mache, die mir gut gefällt. Die benutzte Schrift ist KG Summer Sunshine Blackout, die mit der Séyès-Lineatur hinterlegt ist.

Herunterladen könnt ihr euch die .pdf-Version sowie die .pub-Version. Das Ganze steht unter CC BY-SA.

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